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Unser Tourtipp für den Dezember

Bielatal

„Die erhabene Sprache der Natur, die Töne der bedürftigen Menschheit lernt nur der Wanderer kennen.“
Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Schriftsteller (1749 – 1832)


Region im Steckbrief

Abgeleitet vom wendischen „bely“ könnte der Bach Biela also auch „Weißbach“ heißen. Auf einer länge von gut 18 Kilometern zwischen der Quelle westlich des Hohen Schneebergs und der Elbmündung in Königsstein fällt die Biela 326 Meter ab. An ihrem Oberlauf heißt sie noch Hammerbach, was an die wirtschaftliche Nutzung erinnert. In der Gegend wurde bereits im ausgehenden Mittelalter Eisenerz abgebaut. 10 Hammerwerke arbeiteten mit der Kraft der Biela.

Lage: Südliches Elbsandsteingebirge
Höhe: ca. 300 bis 523 Meter ü. NN (Grenzplatte)
Gewässer: Biela und kleinere Zuflüsse


Tal-Tour-Tipp

Für Familien, die gern auf weniger ausgetretenen Pfaden unterwegs sind, sowie Menschen, die andere gerne beim Klettern beobachten und Täler auch aus großer Höhe bewundern, bietet das Bielatal zu jeder Jahreszeit ideale Bedingungen. Praktischer Ausgangspunkt ist der Ort Schweizermühle, wobei man beim gleichnamigen Restaurant nicht nur parken, sondern gut einkehren kann. Eine Rundwanderung führt beiderseitig aus dem Tal hinaus, über steile Auf- und Abstiege mit Leitern und durch enge Felsöffnungen und bietet mit Sachsenstein, Kanzelstein und Kaiser-Wilhelm-Feste sprichwörtlich Höhepunkte. Eine Rast bietet sich bei der Ottomühle an. Besitzer unseres aktuellen Wanderhefts finden eine detailliertere Beschreibung dieser Tour. Und Varianten sind natürlich auch hier möglich, etwa eine Ausweitung über die Ottomühle durch den Bielagrund ins böhmische Ostrov oder zur Grenzplatte.

www.saechsische-schweiz.de/urlaubsthemen/aktivurlaub/wandern/wandern-ohne-hindernisse/wandern-mit-kindern/kletterparadies-bielatal.html

Felsige Winteridylle (Foto: Ulrich Wiesner)

Felsige Winteridylle (Foto: Ulrich Wiesner)

 

Grund… von A bis Z | Grundfalsch

„Grundfalsch“ ist ein hartes Wort und niemand wünscht sich, in irgendeiner Lebenslage grundfalsch oder grundverkehrt zu liegen. Nicht bei Klassenarbeiten oder späteren Wissenstests, nicht beim Wählen, nicht beim Wandern oder Pilze sammeln. „Goldrichtig“ wäre immer besser. Aber Irren ist eben auch menschlich.
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