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Unser Tourtipp für den Oktober

Spitzgrund

„Alles Leiden des Menschen kommt davon, dass er nicht ruhig auf seinem Zimmer bleiben kann.“
Blaise Pascal, französischer Mathematiker, Physiker, Literat und Philosoph (1632 – 1662)


Region im Steckbrief

„Friedewald“ taucht als Ortsname in Deutschland mehrfach auf. Hier geht es um einen Ortsteil der Gemeinde Moritzburg sowie um das Landschaftsschutzgebiet Friedewald und Moritzburger Teichgebiet. „Fridewalt“ wird er 1292 genann, später auch „Fridwald“ und „Frydewald“. All diese Schreibweisen bedeuten „eingefriedeter Wald“. Dieser war zu Jagdzwecken fast vollständig ummauert. Die einst 40 Teiche sind teils 500 Jahre alt. Der berühmteste umgibt das Jagdschloss Moritzburg.

Lage: Zwischen Coswig und Moritzburg
Höhe: ca. 160 bis 200 Meter ü. N. N.
Gewässer: Lockwitzbach, Kapellenteich, Spitzgrundteich (einstiger Mühlteich)


Tal-Tour-Tipp

Der Name „Lockwitzbach“ gehört nicht allein dem Flüsschen, der durch den gleichnamigen Dresdner Stadtteil fließt. Ein anderer hat im südwestlichen Teil des Friedewalds, zwischen der Siedlung Kreyern und der Stadt Coswig, ein malerisches Tal geschaffen: den „Spitzgrund“. Dort lädt ein kleines Wegenetz zum Wandern ein. Der Talweg beispielsweise führt durch urwüchsigen, artenreichen Baumbestand, vorbei an dunklen Seitentälern und Schwarzwild-suhlen, Feuchtbiotopen und Auenwiesen, auch Felshängen aus Syenit, einem granitähnlichen Tiefengestein. Von Schülern gestaltete Schautafeln informieren über den Naturraum. Mit „Nordweg“ und „Südweg“ sind Lehrpfade angelegt. Benannt ist der Grund nach dem nahegelegenen Spitzberg. 205 Meter Höhe über NN genügen für Blicke über das Elbtal zum Meißner Dom und bis zum Osterzgebirge.

www.coswig.de/de/friedewald.html

Artenreiche Aue am Lockwitzbach (Foto: Karsten Blüthgen)

Artenreiche Aue am Lockwitzbach (Foto: Karsten Blüthgen)

 

Grund… von A bis Z | Grundbuch

Ein „von dem zuständigen Amt geführtes öffentliches Verzeichnis der Grundstücke eines Bezirks mit den Angaben über die jeweiligen rechtlichen Verhältnisse“, so der Duden, wird Grundbuch genannt. Das ist keine Errungenschaft moderner Bürokratie. Schon in der Antike wurden solche Rechte amtlich festgehalten.
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