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Unser Tourtipp für den August

Weifberg

Bei Hinterhermsdorf in der Hinteren Sächsischen Schweiz denkt man vor allem an Bootsfahrten in der wildromantischen Kirnitzschklamm. Dabei bietet diese Gegend nicht minder reizvolle Wanderungen. Zum Beispiel auf den sich majestätisch über das Dorf erhebenden Weifberg.

Der Name erinnert an die Leineweberei – so typisch für die Lausitz wie der Granit, aus dem der Berg beschaffen ist. In der Tat treffen hier aus geologischer Sicht Lausitzer Bergland und Elbsandsteingebirge aufeinander. Der 478 Meter hohe Weifberg wird seit dem Jahr 2000 von einem hölzernen Aussichtsturm um 37 Meter aufgestockt. Nach 173 Stufen zur Aussichtsplattform auf exakt 32,4 Metern Höhe werden Besucher mit einem herrliches Panorama belohnt.

Bei guter Sicht reicht der Blick weit über die Felsen und Tafelberge der Sächsischen und Böhmischen Schweiz hinaus – bis zum Riesengebirge im Osten, zur Lausche im Nordosten und zum Kahleberg im Südwesten. Wie in den Wäldern wurde übrigens auch beim Weifbergturm die ursprünglich verbaute Fichte abgewählt und 2018 durch beständigeres Lärchenholz ersetzt.

Von diesem hölzernen Turm aus genießt man einen herrlichen Rundblick bis weit ins Tschechische hinein.

© Foto: Roman Mifek / Wikipedia

Von diesem hölzernen Turm aus genießt man einen herrlichen Rundblick bis weit ins Tschechische hinein. © Foto: Roman Mifek / Wikipedia

 

Geodaten

Höhe: 478 m
Lage: nördlich von Hinterhermsdorf (Gemarkung Hinterhermsdorf)
Koordinaten: 50° 56’ 10” N, 14° 21’ 55” O
Gestein: Lausitzer Granit

Literaturtipp

Antonin Rak, Jiri Votapek:
Die schönsten Ausblicke auf die Sächsisch-Böhmische Schweiz. Ein Bilderführer zu den Aussichten und Aussichtstürmen, Ceské Švýcarsko, 2007
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