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Unser Tourtipp für den August

Seifersdorfer Tal

„In Hamburg lebten zwei Ameisen, die wollten nach Australien reisen. Bei Altona auf der Chaussee, da taten ihnen die Beine weh. Und da verzichteten sie weise dann auf den letzten Teil der Reise.“
Joachim Ringelnatz, deutscher Schriftsteller und Kabarettist (1883 – 1934)


Region im Steckbrief

Das Seifersdorfer Tal ist mehr als eine geologische Attraktivität, die die Große Röder ins Lausitzer Gestein geschnitten hat. Es bezeichnet zugleich einen der ältesten deutschen Landschaftsgärten. Das gräfliche Paar Hans Moritz und Christine (Tina) von Brühl gestalteten ihn ab 1781. Zu den namhaften Künstlern und Musikern, die das Tal schon bald besuchten und ins Schwärmen gerieten, zählen Jean Paul, Theodor Körner, Caspar David Friedrich und Johann Gottlieb Naumann.

Lage: Zwischen Radeberg und Hermsdorf bei Dresden
Höhe: ca. 160 bis 240 Meter ü. NN
Gewässer: Große Röder


Tal-Tour-Tipp

Je nach Anspruch, Kondition und Vorliebe lässt sich das Seifersdorfer Tal auf verschiedene Weise erkunden. Denkbar ist eine fortgesetzte Rödertalwanderung von Radeberg in nordwestliche Richtung über Liegau-Augustusbad und Grünberg, immer entlang des Flusses, bis nach Hermsdorf bei Dresden. Für eine kürzere Rundwanderung mit Aussicht empfielt sich als Start und Ziel die Marienmühle zwischen Seifersdorf und Schönborn, wo man parken und einkehren kann. Nach etwa 1 Kilometer flussabwärts verlässt ein Weg das Tal nach links und führt durch Wald, später über Felder nach Schönborn. Über eine asphaltierte Straße geht es zurück in Richtung Marienmühle bis zum Erreichen des bewaldeten Tals. An dessen Rand führt ein versteckter Pfad hoch über dem Fluss in Richtung Radeberg. Nach Abstieg zur Grundmühle bringt uns der Talweg zur Marienmühle.

www.tinathal.de

Landschaftsgarten an der Großen Röder (Foto: Karsten Blüthgen)

Landschaftsgarten an der Großen Röder (Foto: Karsten Blüthgen)

 

Grund… von A bis Z | Grundeis

Ist der Frost sehr streng und infolge dessen der Boden sehr tief gefroren, wächst Eis in Binnengewässern vom Boden her. Das sogenannte Grundeis kann bizarre Formen annehmen. Bizarr ist auch eine Redewendung mit diesem Wort. Wer es derber mag, sagt bei großer Angst: „Mir geht der Arsch auf Grundeis.“
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